Mandanten & Kanzleien

Detektei und Anwalt – sinnvolle Zusammenarbeit

In rechtlichen Verfahren sind Detektei und Anwalt komplementär. Wir liefern Beweis­substrat – die Kanzlei führt den Fall. So funktioniert die Schnittstelle.

Vertraulich · Erstbewertung kostenfrei · Honorar erst nach Ihrer Zustimmung

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SEHR GUT

100%Empfehlungen·10 Bew.

Fachlich eingeordnet

Autor und fachlich verantwortlich: Marcello Doering, Inhaber der Agentur Incognito. Die Ratgeberinhalte werden aus der Praxis vertraulicher Privat- und Wirtschaftsermittlungen abgeleitet und auf nachvollziehbare Kosten-, Ablauf- und Beweisfragen fokussiert.

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Rollenverteilung

Wer macht was – und warum die Trennung wichtig ist

Der Anwalt bewertet die Rechtslage, formuliert Anträge und führt das Verfahren. Die Detektei beschafft und dokumentiert Beweismittel – verdeckt, methodisch sauber und in einem Format, das die Kanzlei direkt verwerten kann.

Diese Trennung ist nicht formal, sondern qualitäts­sichernd: Anwalt und Detektei haben unterschiedliche Pflichten, Schweigepflicht­standards und Methoden­hoheiten.

Anwalt: rechtliche Würdigung, Antragstellung, Verfahrens­führung
Detektei: Beweis­erhebung, Dokumentation, ggf. Zeugenrolle
Mandant: Auftrags­geber für beide, Träger der Information

Berichts­übergabe

Was die Kanzlei vom Bericht erwartet

Ein guter Ermittlungs­bericht macht der Kanzlei das Schreiben des Schriftsatzes leicht: chronologisch, mit klar markierten Beweismitteln, Methoden­darstellung und Chain of Custody. Wir liefern wahlweise als PDF, signiert oder über sicheren Daten­raum.

Typische Konstellationen

Wann Anwalt und Detektei sich gegenseitig brauchen

In bestimmten Verfahrens­arten ist die Kombination Standard:

Arbeitsrecht: Kündigung wegen Lohnfortzahlungs­betrug, Diebstahl, Spesen
Familienrecht: Sorge- und Umgangs­ermittlung, Unterhalt
Wettbewerbs­recht: UWG, Geschäfts­geheimnis, unerlaubte Konkurrenz­tätigkeit
Versicherungs­recht: Verdacht auf Versicherungs­betrug
IT-/Persönlichkeits­recht: Stalking, Cyber-Mobbing, Identitäts­missbrauch

Referenzsignatur

Referenz­fälle in enger Anwalts­abstimmung

Anonymisierte Auswahl aus jüngeren Mandaten – Struktur, Vorgehen und Ergebnis in einer Zeile.

Referenz­fälle in enger Anwalts­abstimmung

01

Mittelständischer Handel · DE

Anlass
Bestandsdifferenzen über Monate, intern nicht aufklärbar
Vorgehen
Prozessanalyse Lager & Transaktionen, gezielte Observation, lückenlose Beweiskette
Ergebnis
Fristlose Kündigung + Schadensersatzklage – gerichtsverwertbar
02

Technologiekonzern · DE

Anlass
Verdacht auf Kundendaten-Weitergabe an Wettbewerber
Vorgehen
OSINT, Kommunikationsmuster, diskrete Prüfung der Geschäftsbeziehungen
Ergebnis
Verstoß bestätigt, Übergabe an Wirtschaftsrechts-Kanzlei
03

Familienunternehmen · Hessen

Anlass
Auffällige Datenexporte + Kundenabwanderung nach GF-Wechsel
Vorgehen
Handelsregister, Branchen­befragungen, Aktivitätsanalyse – mit Anwälten abgestimmt
Ergebnis
Unterlassungsklage durchgesetzt, Konventionalstrafen realisiert
Nächster Schritt

Beweisthema strukturiert abstimmen

Sind Sie Anwalt oder mandatieren Sie aktuell einen? Wir stimmen Beweisthema, Methodik und Berichts­format direkt mit Ihrer Kanzlei ab.

Quellenrahmen

BGB / ZPO

Grundlage für zivilrechtliche Ansprüche, Beweisführung und Kostenerstattung.

BDSG / DSGVO

Rahmen für Verhältnismäßigkeit, berechtigtes Interesse und Datenverarbeitung.

BAG-Rechtsprechung

Relevant bei Arbeitgeberfällen, Pflichtverletzungen und erstattungsfähigen Detektivkosten.

Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung. Vor operativen Maßnahmen prüfen wir Anlass, Ziel, Verhältnismäßigkeit und Dokumentationsstandard fallbezogen.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen

Glossar

Verwandte Fachbegriffe

Schweigepflicht

Die Schweigepflicht ist die vertragliche und berufsethische Verpflichtung des Detektivs zur absoluten Vertraulichkeit über Auftrag, Auftraggeber, Zielperson und Erkenntnisse – auch über das Mandatsende hinaus. Sie schützt die Geschäftsbeziehung, verhindert Reputationsschäden und ist Voraussetzung für die Akzeptanz der Branche bei Kanzleien, Versicherungen und Konzernen. Verstöße führen zu Schadensersatzansprüchen, Vertragsstrafe und im Einzelfall zu strafrechtlicher Verfolgung wegen Geheimnisverrats.

Ermittlungsbericht

Der Ermittlungsbericht ist der schriftliche Abschlussbericht eines Ermittlungsauftrags. Er fasst Auftragsdefinition, eingesetzte Methodik, Beobachtungen, gesicherte Beweismittel und die abschließende Bewertung der Erkenntnisse zusammen. Im Unterschied zum reinen Observationsbericht umfasst er auch Recherche, OSINT-Ergebnisse, Befragungen und ergänzende Quellen. Er bildet die Grundlage für die anschließende rechtliche, strategische oder personelle Entscheidung des Auftraggebers.

Kostenerstattung

Die Kostenerstattung umfasst die Erstattung notwendiger Ermittlungs- und Detektivkosten durch den Prozessgegner gemäß §§ 91 ff. ZPO oder im arbeitsgerichtlichen Verfahren bei nachgewiesener Pflichtverletzung. Voraussetzung sind detaillierte, nachvollziehbare Rechnungen, ein dokumentierter Anlass und eine angemessene Bemessung. Pauschalvereinbarungen ohne Leistungsnachweis sind im Erstattungsverfahren regelmäßig problematisch und werden von Gerichten gekürzt oder vollständig abgesetzt.

Weitere Ratgeber

Mehr Klarheit vor der Beauftragung

Vertraulichkeit ist bei uns kein Versprechen, sondern Standard

Ein Erstkontakt ist unverbindlich und dient der realistischen Einschätzung Ihrer Situation.