Glossar · Technik & Forensik

Datenträgersicherung

Fachbegriff aus dem Bereich Technik & Forensik

Inhaltlich verantwortet von Marcello Doering, Inhaber & Chefermittler · Stand 2026-04-28

Definition

Die Datenträgersicherung ist die forensische Erstellung einer bitgenauen, unveränderlichen Kopie eines Datenträgers (forensisches Image). Die Auswertung findet ausschließlich auf der Kopie statt, das Original bleibt versiegelt. Hash-Verfahren wie SHA-256 belegen vor und nach jeder Auswertung die Integrität. Eingesetzt werden Hardware-Writeblocker und etablierte Tools wie EnCase, X-Ways oder FTK Imager. Ohne korrekte Datenträgersicherung sind digitale Beweise vor Gericht regelmäßig nicht verwertbar.

Begriff: Datenträgersicherung

Praxisbeispiele

Wann „Datenträgersicherung“ in der Praxis vorkommt

  • Erstellung eines forensischen Image vom Notebook eines abgeworbenen Schlüsselmitarbeiters vor dessen Rückgabe.
  • Sicherung einer USB-Festplatte aus einem Compliance-Fall inklusive Hash-Protokoll für die spätere staatsanwaltliche Auswertung.

Konkreter Sachverhalt? Wir ordnen ein.

Sie wissen nicht, ob Ihr Fall unter „Datenträgersicherung“ fällt? Eine erste Einschätzung ist vertraulich und kostenfrei.