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Methodik

Wie wir arbeiten – und wo unsere Grenzen liegen

Das Vorgehen, die Prüfschritte und die Punkte, an denen wir Nein sagen. Ohne Erfolgsversprechen.

Vertraulich · Erstbewertung kostenfrei

Beweis schlägt Behauptung

Eine Ermittlung ist kein Versprechen, sondern ein Verfahren. Wer sie beauftragt, soll vorher wissen, was passiert, was es kostet, was dokumentiert wird und was ausdrücklich nicht Teil der Arbeit ist. Diese Seite ist die verbindliche Beschreibung dieses Verfahrens.

Vorgehen

Die fünf Phasen eines Mandats

1

Lagebewertung

Kostenfreies Erstgespräch: Sachverhalt, Ziel, vorhandene Anhaltspunkte. Ergebnis ist eine ehrliche Einschätzung, ob eine Ermittlung überhaupt sinnvoll ist – auch wenn die Antwort Nein lautet.

2

Zulässigkeitsprüfung

Vor jeder Maßnahme: konkreter Anlass, geeignetes und mildestes Mittel, angemessenes Verhältnis. Nicht bestandene Prüfung bedeutet: Die Maßnahme findet nicht statt.

3

Auftrag und Kostenrahmen

Schriftlicher Auftrag mit Zielsetzung, geplanten Mitteln, Stundensatz und Kostenrahmen. Nebenkosten (Fahrt, Technik) werden vorab benannt, nicht nachgereicht.

4

Durchführung

Anlassbezogene Ermittlung mit laufender Rückmeldung. Ändert sich die Lage, wird abgestimmt statt weitergearbeitet. Jede Maßnahme wird zeitnah protokolliert.

5

Bericht und Übergabe

Ermittlungsbericht mit Zeitlinie, Beweismitteln, Methodenbeschreibung und offenen Punkten. Auf Wunsch Übergabe direkt an die mandatierte Kanzlei.

Die drei Prüfschritte vor jeder Maßnahme

Diese Prüfung entscheidet über Zulässigkeit und spätere Verwertbarkeit. Sie steht am Anfang, nicht am Ende.

Anlass

Es braucht konkrete, benennbare Anhaltspunkte. Ein Gefühl, ein Gerücht oder allgemeines Misstrauen reichen nicht aus.

Mittel

Gewählt wird das mildeste Mittel, das den Zweck erreichen kann. Wenn eine Recherche genügt, wird nicht observiert.

Verhältnis

Eingriffstiefe und Zweck müssen im Verhältnis stehen. Steht der Aufwand außer Verhältnis zum Anlass, lehnen wir ab.

Checkliste

Was wir nicht tun

01

Keine Aufträge ohne belegbaren Anlass – auch nicht auf Wunsch

02

Keine Maßnahmen mit erkennbar rechtswidrigem Zweck

03

Kein Zugriff auf fremde Konten, Geräte, Postfächer oder Nachrichten

04

Keine Auskunft über laufende Mandate an Dritte – auch nicht an Angehörige

05

Keine Erfolgs-, Ergebnis- oder Verwertungsgarantie

06

Keine Weiterarbeit, wenn der vereinbarte Kostenrahmen erschöpft ist, ohne neue Freigabe

Beide Ausgänge sind ein Ergebnis

Verdacht bestätigt

Sie erhalten einen dokumentierten Bericht mit Zeitlinie, Beweismitteln und Methodenbeschreibung – die Grundlage für arbeitsrechtliche, familienrechtliche oder zivilrechtliche Entscheidungen.

Verdacht nicht bestätigt

Sie erhalten denselben Bericht mit dem, was geprüft wurde und was sich nicht bestätigt hat. Das beendet Spekulation und ist für Entscheidungen oft genauso belastbar.

Vertrauen

Woran Sie die Arbeit überprüfen können

Jede Maßnahme im Bericht ist mit Datum, Uhrzeit und Ort nachvollziehbar

Beweismittel sind lückenlos zugeordnet: Wer hat wann was und womit dokumentiert

Die Methodenbeschreibung benennt auch die Grenzen der jeweiligen Erhebung

Offene Punkte werden ausgewiesen, statt sie in Formulierungen zu verstecken

Kosten sind gegen den vorab vereinbarten Rahmen abgleichbar

Fragen & Antworten

Häufige Fragen zur Methodik

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